|
|
Permission Marketing: Beziehungsmanagement![]() 12 TIPPS FÜR EIN ERFOLGREICHES BEZIEHUNGSMANAGEMENT (KURZÜBERSICHT)
UND DAS STEHT DAHINTERWie wir bereits im vorangegangenen Beitrag zum Permission-Marketing allgemein erfahren haben, weist das Erlaubnis-Marketing der Liebe zum Kunden einen großen Stellenwert zu. Genau diesen gilt es zu verstehen und mit folgenden Tipps das Beziehungsmanagement zwischen Ihnen (Ihrem Unternehmen, Ihrem Portal) und dem Kunden aufzubauen, zu festigen und gegebenenfalls zu intensivieren. Verinnerlichen Sie nochmals, dass es um eine kundenorientierte Kommunikationsweise geht, bei der die zu übermittelnde Botschaft erwünscht ist und im besten Fall vom Empfänger freudig erwartet wird. MESSE DEM GEDANKEN DES ERWERBS GEKAUFTER ADRESSEN WENIGER BEDEUTUNG BEIGerade in der Aufbauphase (Unternehmen, Website) stellt sich die Frage: Wie mache ich die Leute auf mich aufmerksam? Mangels Erfahrungshintergrundes und der damit verbundenen Ungeduld hat man eine Antwort schnell parat - Adresskauf! Denn wie sollen Kunden von meinem Angebot sonst erfahren, wenn ich noch nicht über die Suchmaschinen gefunden werde und andere Formen der Werbung zu teuer sind? Zugegeben eine schwierige Situation, aber vor dieser steht jeder Gründer bzw. Website-Betreiber. Betrachten wir es vergleichsweise einmal von der anderen Seite. Was machen Sie mit einer Werbemail die bestenfalls personalisierte Inhalte aufweist, sich jedoch ohne Ihre Zustimmung im Postfach befindet und zudem noch zu einem für Sie uninteressanten Themengebiet platziert ist? Oder Sie erhalten einen Anruf und Ihnen werden Produkte angeboten die Sie weder konsumieren, noch konsumieren wollen. Begleitend natürlich in der gewohnten Art und Weise, die "cold calls" kennzeichnen. Beide Fälle haben Ihre Gemeinsamkeiten. Sie sind nicht erwünscht, für den Kunden nicht relevant und sie zerstören den eigenen Ruf am Markt. Diesen Kunden haben Sie nicht nur verloren, er wird aller Wahrscheinlichkeit nach weiteren, zukünftigen Angeboten ablehnend gegenüberstehen. Sicherlich können Sie trotz hoher Streuquoten einige neue Käufer und Besucher gewinnen und erste Umsätze realisieren. Nur bedenken Sie die Wirkung auf alle anderen Empfänger. Dies muss nicht unbedingt auf Dauer schadhaft sein, aber Sie wissen nie welche Konsequenzen die Masse daraus zieht. Nicht zu vergessen, dass jeder Kontakt Kosten verursacht. Zu geringe Response-Quoten rentieren sich dann unter Umständen kaum bis überhaupt nicht. Setzen Sie personalisiertes Massenmarketing mit Bedacht ein und arbeiten Sie vielmehr an einem nachhaltigen Aufbau Ihrer Permission-Marketing-Strategie. PRAHLEN SIE WENIGER MIT IHREN LEISTUNGEN. VERWENDEN SIE ANSTATT "WIR", "ICH" EHER "SIE" UND "IHNEN"! ES ZÄHLEN NUR INHALTE, DIE FÜR DEN KUNDEN WICHTIG SIND.Eine gängige und gleichermaßen überholte Strategie der Werbeabteilungen ist es die eigenen Leistungen zu lobpreisen. Sicherlich gehört zu einer ausgefeilten Marketing-Strategie eine positive, werbende Selbstdarstellung dazu. Nur haben die Leute inzwischen ein sehr feines Gespür dafür entwickelt, wie überzeugend diese ankommt. Sie können gern damit werben, dass Sie der beste Anbieter der Branche sind, dass Ihre Textilien nicht in Ländern der Dritten Welt für Hungerlöhne genäht werden - Ihre Kundschaft bemerkt früher oder später, ob Sie Ihre Versprechen halten. Auch ist der Empfänger der Werbebotschaft weniger daran interessiert, was Sie so alles können. Vielmehr (nicht ausschließlich) will er wissen was dahinter steht. Kurz, prägnant und informativ. Streben Sie eine Synthese aus Eigenwerbung und Inhalten an, eingebettet in eine aussagekräftige Argumentationskette. NUTZEN SIE NICHT NUR DIE VORTEILE DER PERSONALISIERUNG, SONDERN LÖSEN SIE AUCH PROBLEME UND BIETEN SIE ECHTE INFORMATIONEN ANPersonalisierte Ansprachen (Name, Titel, etc.) sind längst nicht mehr so wirkungsvoll wie vor einigen Jahren. Sie gehören inzwischen zum guten Ton, sind aber kaum relevant bei der Auslösung einer gewünschten Handlung beim Rezipienten. Zudem ist Vorsicht geboten, denn ein überhöhtes Maß an Personalisierung legt den Verdacht eines Ausspionierens (Adresskauf, Datenhandel) nahe und kann Sie oder Ihr Unternehmen sofort degradieren. Eine Personalisierung ist wichtig, jedoch nur soweit wie es für den Kommunikationswechsel notwendig erscheint. Konzentrieren Sie sich zudem auch ein wenig mehr auf die Lösung von Problemen der Zielgruppe. Dafür benötigt man keine größeren Erhebungen und es reicht manchmal die Zielgruppe zu segmentieren (1. Ordnung). Wenn Sie beispielsweise Sportartikel vertreiben, können Sie neben der geschlechtsbezogenen Einteilung auch nach Aktivitäten oder Indoor-/Outdoorbereich unterscheiden. Schon allein mit dieser einfachen Untergliederung können Sie die Zielgruppe spezifischer erfassen und bessere Angebote und Lösungen offerieren. Kommentare, Ideen, Anregungen und NützlichesSei der Erste der einen Kommentar schreibt! |
|
Relevante Anzeigen zu themenähnlichen Websites
|
|
|
|
|