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Permission Marketing: Beziehungsmanagement (Tipps - Teil II)![]() VERMEIDEN SIE WERBEMÜLLEine der wichtigsten Aspekte zum Verständnis des Permission-Marketings ist das Vermeiden von Werbemüll. Egal, ob Postwurfsendung, Prospekt oder Email - nichts schadet mehr als unerwünschte Werbung. Gerade Anbieter von Dienstleistungen versenden ungefragt zahlreiche, persönliche Briefe, vergessen jedoch die Tücken des Informationszeitalters. Derartige Schreiben werden schnell in Foren diskutiert und je dreister die Werbung, desto negativer die Schlagzeilen. Besonders Foren, Posts und News widmet Tante G. aufgrund der Aktualität temporär Aufmerksamkeit und so kann es schnell passieren, dass sich informierende User schnell von derartigen Negativberichten distanzieren. Der Ruf ist ruiniert, jedenfalls vorerst. Aber auch vermeintlich seriöse Werbung schützt nicht vor hohen Streuverlusten und unrentablen Werbeausgaben. Wie bereits erwähnt, kann flächendeckende Streuwerbung nur funktionieren, wenn sich virale Effekte ergeben. VERMITTELN SIE NUR ERWÜNSCHTE BOTSCHAFTENAuch wenn Sie es noch nicht ganz wahr haben möchten - Permission Marketing kann Ihnen wirklich gute Response-Quoten bescheren. Dies liegt allein schon in der Tatsache begründet, dass erwünschte Informationen völlig anderen Regeln gehorchen. Wie aufmerksam lesen Sie ungeorderte Wurfsendungen und wie aufmerksam lesen Sie ein Abonnement? Explizit erbetenes Informationsmaterial ist erwiesenermaßen ergiebiger als Massen-Marketing. Richten Sie daher Ihre Strategien daraufhin aus, dass der Rezipient Ihr Angebot auch erwünscht und sich freiwillig Ihrer Sendungen bedienen kann. Sehr gut eignet sich hier die Frage nach Newsletter-Abos bei Anmeldungen und Registrierungen von Accounts. ERHÖHEN SIE DAS VERTRAUEN DURCH EINEN HOHEN SERVICEGRAD UND REGELMÄßIGE FREQUENTIERUNGSchenkt der Kunde Ihnen erstmal Vertrauen, möchte er es sicher auch bestätigt wissen. Erhöhen Sie demnach das in Sie gesetzte Vertrauen, indem Sie den Erwartungen gerecht werden und bestenfalls übertreffen. Dies erreichen Sie über einen sehr guten Servicegrad (Kulanzregelarien, Erstattungsservice, persönlicher Kontakt, unkomplizierte Abwicklung, etc.). Im Email-Marketing gilt ebenfalls das Prinzip "Frequenz vor Reichweite". Machen Sie sich dieses zunutze und frequentieren Sie Ihre Kundschaft in sinnvollen Zyklen, z.B. Produkterneuerungen, News und erbetenen Informationen. WERDEN SIE SICH DEN VORTEILEN EINER EMAIL BEWUSST
Folgende Vorteile bietet das Medium einer elektronischen Mail:
UNTERSTELLEN SIE IHREN KUNDEN INTELLIGENZ UND AUTONOMES HANDELNEin etwas bitterer Beigeschmack, welcher mit der Versendung von Massenwerbung einhergeht, ist die Unterschätzung fremder Intelligenz. Viele Werbetreibenden agieren getreu dem Motto: "Ein paar Dumme lassen sich schon finden ..." - ganz fatale Annahme. Inzwischen sind die Menschen sensibler gegenüber jener Werbung geworden, die uns das Paradies auf Erden verspricht. Die Bürger wissen, dass kein Unternehmen etwas zu verschenken hat. Findet sich in Ihrer Werbebotschaft ein derartiger Unterton, haben Sie bei der Masse der Leute verspielt und können gleich wieder einpacken. Achten Sie hingegen Ihren Kunden und behandeln Sie diesen wie ein (durchschnittlich) intelligentes Wesen, dann wird dieser Ihnen selbiges unterstellen. Unterwerfen Sie Ihre Marketing-Strategie dem Humangebot des wichtigsten Artikels unserer Verfassung - die Würde des Menschen ist unantastbar. Entwürdigen Sie ihn also nicht mit plumpen, durchschaubaren und billigen Werbetricks. Beherzigen Sie oben gesagtes und die nachfolgenden Punkte wenigstens im Ansatz, so wird sich dies nach und nach bezahlt machen. Hier noch ein paar kleine Tipps, welcher man sich bewusst sein sollte. Diese resultieren aus bisher beschriebenen Sachverhalten, richten aber den Blick noch einmal auf spezifischere Aspekte des Permission-Marketings. ÜBERZEUGEN SIE GERADE BEI ERSTKONTAKTEN DURCH DIE ERFÜLLUNG QUALITÄTSBEZOGENER ERWARTUNGEN
SCHÄTZEN SIE IHRE KUNDSCHAFT INDEM SIE IHR WERT BEIMESSEN UND DIESEN AUCH OFFEN BEKENNEN
FÜHREN SIE KUNDENORIENTIERTE DIALOGE UND ARBEITEN SIE AN EINEM GEWINNBRINGENDEN AUSTAUSCH BEIDERSEITIGER INTERESSENLAGEN
IMPLEMENTIEREN SIE ANREIZSYSTEME
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