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Webdesign einer Website | Textur: Muster
Wenn man im Webdesign von Muster spricht, bezeichnet man damit allgemein die grafische Struktur einer Oberfläche.
Muster zeichnen sich durch einen kopierbaren Charakter aus und beinhalten Wiederholungen einzelner Elemente innerhalb der Textur oder
eine Wiederholung der Textur selbst durch eine Aneinanderreihung dieser. Sie ist eine Basiseinheit aus welcher wiederum Kopien und
weitere Basiseinheiten geschaffen werden. Einfache Muster zeigt folgende Übersicht:
![]() ENTWICKLUNG UND EINSATZ IM WEBDESIGNZu Zeiten in denen die Begriffe HTML, Internet und Homepage den wenigsten Leuten bekannt waren, litt das Web an schlechten Übertragungsraten. Mittels eines 28 KBit Modems (heute sind Geschwindigkeiten von 2.000 bis 16.000 KBit Standard) wurden Anfang bis Mitte der 90er die Daten gesendet und empfangen, wobei die Bandbreite kein großes Datenvolumen zuließ. An den Einsatz größerer Grafiken war gar nicht zu denken. Um dennoch einer Website eine grafische Oberfläche zu verleihen, nutzte man gängige, im Netz verfügbare Muster und schaltete diese in den Hintergrund. Der Einsatz war sehr begrenzt, denn es existierten keine CSS-Techniken und eine Anwendung war vorerst auf den <body>-Tag und den <table>-Tag beschränkt. Muster eigneten sich aufgrund der geringeren Ladezeiten idealerweise zur Darstellung von Vielfalt und Formen - meist in gekachelter Ausführung. Teilweise sogar mit Tendenzen visueller Geschmacksverirrungen. Heutzutage ist die Anwendung, wie sie damals praktiziert wurde, nicht mehr zeitgemäß. Die Verbesserung der Übertragungsraten erlaubt es komplette Grafiken in den Hintergrund zu laden. Mittels CSS können diese in vielen HTML-Containern implementiert werden und bereichern die vielfältige und kreative Darstellung des Webdesigns einer Seite. Dennoch kann man durch den Einsatz von Mustern im Hintergrund das Design aufwerten, indem Sie die Muster sehr dezent halten. Dies erreichen Sie durch eine Verringerung der Deckkraft. Der Betrachter bemerkt zwar erst bei genaueren Hinsehen die Hintergrundmusterung, aber die Wahrnehmung fließt, wenn auch eher unbewusst, in den Gesamteindruck mit ein. Muster im Vordergrund nutzt man den Erfordernissen nach. Sie eignen sich sehr gut zur Belebung der Einzelseite. In Kombinationen mit anderen stilistischen Mitteln sorgt der Einsatz für Abwechslung und Variationsreichtum. Beispiele Hintergrundmuster
![]() Quelle: www.konzept06.de
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